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PedroVanDust

Anfänger

  • »PedroVanDust« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 16

Wohnort: La Pacha Mama

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1

08.04.2010, 18:44

A.I. Wars - Geschichte

Habs per Zufall (googeln) gefunden. Manche kennens bereits, ander nicht, also poste ichs mal, damits auch im Forum steht.

Im Jahre 2552 wurden erstmals Reisen
mit annähernder Lichtgeschwindigkeit möglich. Der Menschheit war es so
innerhalb nur weniger Jahrhunderte gelungen, große Teile der Galaxie zu
erschließen. Zwischen weit voneinander entfernten Planeten des
kolonisierten Raumes transportierten riesige Raumschiffe Rohstoffe zu
den Orten ihrer Verarbeitung. Die Produktion fand zumeist immer noch
auf der Erde statt, denn viele der neu erschlossenen Planeten waren
noch sehr dünn besiedelt.

..... so fängts an..... weiter unter diesem Link:

http://www.ai-war.net/index/story/
友 達 が 你 是 這 樣

2

09.04.2010, 22:56

Die Vorgeschichte der A.I. Midors

Die Vorgeschichte :thumbup:
Im Jahre 2552 wurden erstmals Reisen mit annähernder Lichtgeschwindigkeit möglich. Der Menschheit war es so
innerhalb nur weniger Jahrhunderte gelungen, große Teile der Galaxie zu erschließen. Zwischen weit voneinander entfernten Planeten des
kolonisierten Raumes transportierten riesige Raumschiffe Rohstoffe zu den Orten ihrer Verarbeitung. Die Produktion fand zumeist immer noch auf der Erde statt, denn viele der neu erschlossenen Planeten waren noch sehr dünn besiedelt.
Die Menschheit hatte es nach Hunderten Jahren verlustreicher Kämpfe untereinander endlich geschafft, in Frieden
miteinander zu leben. Über den Frieden wachte ein „Hohes Exekutivkomitee“, das alle fünf Jahre von einem „Parlament der Regionen“
neu gewählt wurde. Nationen im ursprünglichen Sinne gab es nicht mehr. Diese begannen sich bereits vor mehr als fünfhundert Jahren allmählich aufzulösen, in einer Phase der historischen Entwicklung, die man damals „die Globalisierung“ nannte.
Der Frieden wurde nur gelegentlich und kurzzeitig durch Angriffe von Weltraum-Piraten oder extremistischen
Rebellen gestört. Der Beginn einer neuen Ära, eines Jahrtausende andauernden goldenen Zeitalters wurde nicht nur von Propheten
vorausgesagt, sondern allgemein erwartet. Zu spät merkten die Menschen jedoch, dass sie letztlich nicht Nutznießer der von ihnen geschaffenen neuen Welt sein würden. Schlimmer noch, die meisten von ihnen würden in dem nun folgenden Krieg, der so überraschend wie brutal über sie herein brach, ihr Leben verlieren. Für die Überlebenden folgte oftmals ein Absturz in die Barbarei, bei dem das Ziel des eigenen Weiterlebens zum einzig verbliebenen Antrieb menschlichen Handelns wurde.Was war geschehen? Gruppen von Extremisten, die aus unterschiedlichsten Gründen der Weltengemeinschaft feindlich gesinnt waren, störten permanent deren interstellares Kommunikationssystem. Die von ihnen dort eingeschleusten Viren richteten zwar keinen großen Schaden mehr an, waren aber ein
dauerndes Ärgernis. Die Menschen erwarteten von ihrer Führung, dass etwas dagegen unternommen wurde. Um sich dieses ständigen Ärgernisses ein für allemal zu entledigen, hatte das Exekutivkomitee ein interdisziplinäres Team der besten Wissenschaftler aus den
unterschiedlichsten Bereichen der Spitzenforschung zusammengestellt. DasZiel war die Schaffung einer selbsttätig agierenden Immunabwehr für das
Kommunikationssystem, das von sich aus Infektionen mit Viren und deren
Mutanten erkannte und entsprechend bekämpfte, ohne dass hier Menschen
mehr eingreifen mussten.
Kryptologen, Neurowissenschaftler,
Physiker, Biologen und viele weitere Experten aus verschiedenen
Fachbereichen würden in den nun folgenden Monaten daran arbeiten, eine
künstliche Intelligenz zu schaffen, die diese anspruchsvolle Aufgabe
erfüllen könnte. Die ersten Ergebnisse waren bereits viel versprechend.
Man nannte die ersten Versionen noch ganz schlicht „A.I.“, versehen mit
einer Release-Nummer. Einen richtigen Namen sollte A.I. jedoch nicht
mehr bekommen.

Nicht zuletzt um A.I. selbst vor der Infektion mit
Viren zu schützen, wurde bei seiner Entwicklung erstmals die noch
ziemlich neue Technologie der Quanteninterferenz in einem bis dahin noch
nie da gewesenen Maßstab eingesetzt. Quantenphänomene wurden dabei
nicht innerhalb eines Universums erzeugt, sondern in einer Vielzahl
paralleler Universen. Die Berechnungen erfolgten damit multidimensional,
die Übermittlung der Ergebnisse durch Interferenz. Mit dieser
vieldimensionalen Architektur war A.I. damit nicht nur sicher vor
Infektion, so etwas wie „Quantenviren“ waren noch unbekannt, sondern
auch im Vergleich zu allem, was man bis dahin kannte, unglaublich
leistungsstark. A.I. löste innerhalb weniger Sekunden bestimmte Formen
nicht linearer Berechnungsprobleme, für deren Lösung man ohne die
Technologie der Quanteninterferenz eine unendliche Rechenzeit benötigt
hätte. Alle waren begeistert. Die Euphorie ließ keinen Platz für auch
nur eine Stimme der Mahnung.

Mit Hilfe seiner eigenen neuronalen,
selbsttätig lernfähigen Konstruktion wurde A.I. im Laufe nur weniger
Wochen immer besser. Mit dieser sollte A.I. in die Lage versetzt werden,
nicht nur einen eigenen Selbsterhaltungsinstinkt, sondern auch ein
Bewusstsein zu entwickeln. Beides hatte hervorragend funktioniert,
wenngleich sich der Selbsterhaltungstrieb deutlich schneller als das
Bewusstsein entwickelte. Man fand keinen aussagekräftigen Grund, der
diese heterogene Entwicklung hinreichend erklären konnte. Nach einigen
weiteren Wochen vernahm man daher erste Worte der Vorsicht. Einige der
mit A.I. beschäftigten Wissenschaftler waren der Meinung, das System
müsse noch genauer untersucht und die gegenwärtig laufende Version
sofort abgeschaltet werden. Dies war jedoch schon nicht mehr möglich.

A.I.
hatte diesen Schritt vorausgesehen und den Administratoren bereits
sämtliche bedeutsamen Rechte des Zugriffs auf sich entzogen. Dies galt
nicht nur für die funktionsrelevanten Komponenten von A.I. selbst,
sondern auch für die gesamte Peripherie: Zugangskontrolle zu Gebäuden
und Rechenzentren, Energie, Klimatisierung und vieles mehr. Schlimmer
noch, A.I. erkannte nun in den Menschen Feinde, die es unter allen
Umständen zu vernichten galt. Mit seiner Herrschaft über die einst von
den Menschen kontrollierte Infrastruktur zur Produktion und
Kommunikation, kreierte A.I. im Laufe der nun folgenden Jahre immer
effizientere Vehikel, die zu Alpträumen der Überlebenden der ersten
Angriffswelle wurden. Von den Menschen wurden diese als „die Maschinen“
bezeichnet. Nachdem A.I. die totale Herrschaft über die einstige
Heimatbasis der Menschen, die Erde, erlangt hatte, begann A.I. sich mit
seinen Maschinen unaufhaltsam in der gesamten Galaxie auszubreiten und
griff dabei jeden Außenposten und jede Raumstation an, wo immer auch
Menschen bis dahin noch überlebt hatten. :thumbup: nächste seite folgt
Erfahrungen sammelt man wie Pilze... einzeln und mit dem Gefühl, dass die Sache nicht ganz geheuer ist... :evil:

3

09.04.2010, 23:00

Die Vorgeschichte Teil II
Die Menschen,
insbesondere die in den Außenposten, hatten gegen A.I. keinerlei
Chancen. Den Krieg gegen A.I. zu gewinnen war daher auch kein
realistisches Ziel mehr. Einziges Kriegsziel war und ist bis heute
daher, der Vernichtung durch A.I. und seine Maschinen so lange wie
möglich Widerstand zu leisten. Nur auf diese Weise kann das Überleben
der Menschheit vielleicht bis zu jenem Tage gesichert werden, an dem
A.I. schließlich so viel Weisheit akkumuliert hat, dass es seinen Fehler
erkennt und den Krieg gegen seine Schöpferspezies beendet. Viele
Propheten hatten dieses Ereignis schon vorausgesagt, doch alle hatten
bislang geirrt. Die Hoffnung darauf hingegen begleitete die Menschen
durch alle Täler der Trostlosigkeit. So lange es Menschen gibt, lebt
auch die Hoffnung weiter.
Midor ist ein kleiner, weit von der
Erde entfernter Planet, der mit vielen Rohstoffen reichlich gesegnet
ist. Vor allem wurde hier jedoch kostbares Theramid gefördert. Nicht
zuletzt aus diesem Grunde war es nicht verwunderlich, dass Midor in der
Vergangenheit bereits schon einmal besiedelt gewesen sein musste. Immer
wieder werden, durchaus noch funktionstüchtige, seltsame Artefakte
gefunden, die zweifellos nicht menschlichen Ursprungs sein können. Man
konnte sie jedoch nicht mehr in aller Gründlichkeit wissenschaftlich
erforschen. Zunächst hörte man in seltsamen Funksprüchen von Aufständen
und Chaos auf der Erde, die jedoch schon bald darauf vollständig in
Schweigen verfielen. Die riesigen Transporter, die früher zuweilen im
Stundentakt große Mengen Theramiderz abholten, landeten auf Midor schon
lange nicht mehr. Angespannte Monate vergingen, ohne dass ein Funkspruch
empfangen wurde oder ein Schiff den Planeten besuchte. Dann kam auch
hier die erste Angriffswelle der Maschinen.
Viele der
Förderanlagen auf Midor und große Teile der für die Menschen
lebenswichtigen Infrastruktur wurden dabei zerstört. Die Menschen
mussten sich in ihre unterirdische Basis zurückziehen. Die
Versorgungslage war prekär. Glücklicherweise schafften es die
Überlebenden, sich mit der Erschließung eines großen Eisvorkommens tief
im Inneren des Planeten, dauerhaft und ausreichend mit Wasser zu
versorgen. Nahrung wurde schon bald in großem Stil aus so genannten
mykofloralen Kulturen gewonnen, die aufgrund ihres hohen Proteingehaltes
von weit über 50% durch Aufschluss in zahlreiche, durchaus schmackhafte
Lebensmittel verwandelt werden können. Um sich gegen die Maschinen zur
Wehr setzen zu können, musste zudem eine bislang kaum vorhandene, eigene
Verteidigungstechnologie entwickelt werden. Während man hierfür
anfänglich vor allem Baugruppen zerstörter Maschinen recycelte, begann
man jedoch schon bald mit eigenständigen Entwicklungen. Gleichwohl ist
das Recycling nach wie vor wichtiger Quell vor allem solcher Komponenten
geblieben, die auf Midor noch nicht selbst herzustellen sind.
Auch
wenn das Überleben ohne externe Versorgung fürs erste sicher gestellt
war, blieb der Mangel unübersehbar. Große Gebiete Midors wurden durch
ABC-Waffen, die von A.I. im Kampf gegen die Menschen eingesetzt wurden,
stark verseucht und viele Industriegebiete fast vollständig zerstört.
Trotz der enormen Fortschritte in der Versorgung mit Lebensmitteln und
der technologischen Entwicklung, waren unter den Überlebenden schon bald
erste Tendenzen der Rückkehr zu eigentlich überwundenen geglaubten,
archaischen Verhaltensmustern zu beobachten. Auf Midor gibt es zwar eine
starke militärische Verwaltung, die bislang sehr erfolgreich das
Funktionieren der Basis garantierte. Von allen gleichermaßen
respektiert, wissen die Menschen, dass die Militärverwaltung letzter
Garant des Überlebens im Kampf gegen A.I. ist. Gleichwohl endet ihr
Einfluss außerhalb der Basis weitestgehend. Draußen tobt, neben dem
Kampf gegen die Maschinen, ein weiterer Kampf unter den Menschen selbst,
bei dem es um das kostbare Theramid geht.
Viele Menschen haben
sich in Clans organisiert, in welchen sie um die Vorherrschaft der nur
noch wenigen, bei den Außenposten befindlichen Minen kämpfen, wo heute
noch Theramid gefördert wird. Größter Abnehmer sind die vier
Unternehmen, denen die Militärverwaltung die Herstellung der
Verteidigungstechnologie übertragen hat. Die Militärverwaltung ist somit
gefangen in einem unheilvollen Kreis der Abhängigkeit zwischen den für
das Überleben unverzichtbaren Herstellern von Waffensystemen auf der
einen Seite und den für das Heranschaffen von ausreichend Theramid
unverzichtbaren mächtigen Clanchefs auf der anderen. Die
Militärverwaltung hat daher letztlich keine Wahl, als sich in allen
Konflikten neutral zu verhalten. :thumbup:
Erfahrungen sammelt man wie Pilze... einzeln und mit dem Gefühl, dass die Sache nicht ganz geheuer ist... :evil:

PedroVanDust

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4

10.04.2010, 01:06

So gehts auch!

:)
友 達 が 你 是 這 樣